von ACOUSENCE zu „artistic fidelity“

Die Firma ACOUSENCE besteht inzwischen seit über 25 Jahren, wobei der Ursprung im Bereich Musikproduktion liegt und später das audiophile Platten-Label für Klassik und Jazz hinzukam: ACOUSENCE classics und ACOUSENCE jazz.

ACOUSENCE war bei der Renaissance der Vinyl-Schallplatte ganz vorne mit dabei. Wir waren eines der ersten Labels, wenn nicht sogar das erste überhaupt, das moderne in 24/192 produzierte Aufnahmen auf Vinyl herausbrachte. Ebenso waren wir bei den Ersten, die Downloads in 24/192 angeboten haben. Beides unterstreicht unser ständiges Streben nach bestmöglicher Übertragungsgüte. Gemeint sind damit allerdings nicht irgendwelche abstrakten technischen Parameter. Im Kern geht es immer darum, möglichst viel der künstlerischen Substanz eines Schaffensprozesses zu übertragen. Das ist letztendlich das zentral Wichtige für wirklichen Genuss und großes Vergnügen beim Musikhören.

Die Beschäftigung mit Audioelektronik war eigentlich von Anfang an ein stetiger Begleiter. Das analoge Aufnahmeequipment, Mikrofonverstärker, Mischpulte etc., wurde stets verfeinert und mehr und mehr auch komplett selbst entwickelt und aufgebaut. Eigentlich alle der bei ACOUSENCE veröffentlichten Aufnahmen wurden mit eigenem 24-Kanal-Mikrofonverstärker erstellt und lange Zeit auf dem hochgradig selbst modifizierten analogen Mischpult gemischt. Mit Beginn des Digitalzeitalters haben wir viel Energie investiert, die Qualitäten der guten alten Analogtechnik mit den modernen Möglichkeiten der aufkommenden Digitaltechnik zu vereinen. Deshalb waren hohe Abtastraten sehr früh ein zentrales Thema. Unsere erste Aufnahme in 24Bit/96kHz erfolgte 1998 (Orgel in der Victoria Hall in Genf). Als Label waren wir 2008 mit die ersten, die durchgängig in 24Bit/192kHz produziert haben.

Die allgemeine Abwärtsspirale in Sachen Audioqualität, die sich eigentlich schon vor Einführung der CD in Gang gesetzt hat, sich damit allerdings enorm beschleunigte, übertrug sich dann irgendwann auch auf die Anbieter professioneller Studiotechnik. In diesem Kontext liegt die Geburtsstunde von „artistic fidelity by ACOUSENCE“. Beginnend damals mit dem AD-Wandler, wurde nun auch digitale Audioelektronik selbst entwickelt und gefertigt, weil der Markt die geforderte Qualität einfach nicht mehr hergab.
Der heutige „arfi-adc2pro“ ist im Kern diesem „Ur-Design“ noch sehr nahe und setzt noch immer Maßstäbe in Sachen natürlicher Darstellung der Musik. Das Produktportfolio ist inzwischen aber massiv angewachsen, deckt eigentlich die gesamte Übertragungskette von nach dem Mikrofon bis vor den Lautsprecher ab, und das mit zwei Linien an Geräten: für den anspruchsvollen Audioprofi wie den audiophilen Musikliebhaber.

Herausragendes Kennzeichen all dieser Audioelektronik ist der besondere Blick, bzw. das besondere Ohr, eines Musikproduzenten, mit dem die Entwicklungen vorangetrieben wurden und werden. Dazu kommt der Glücksfall, dank entsprechender naturwissenschaftlich-technischer Studien auch über die Fähigkeiten zur Entwicklung hochkomplexer, moderner Elektronik zu verfügen. Ausgeklügelte Designs und technische Perfektion bilden somit zwar die Basis. Eigentlicher Sinn und Zweck des stetigen Strebens ist aber die Musik und deshalb Übertragungsgüte im künstlerischen Sinne: artistic fidelity

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