arfi-stream xta

arfi-stream basiert auf unserer neu entwickelten, sehr flexibel einsetzbaren X86/X64-kompatiblen CPU-Einheit, die speziell für die Anwendung als hochklassiges Musikwiedergabegerät konzipiert wurde.

Eine der wichtigsten Kenngrößen bei einem Musikcomputer – und im Kern sind heute alle digitalen Wiedergabegeräte nichts Anderes – ist der Betrieb möglichst ohne negative Rückwirkungen auf sein Umfeld. Ein Computer ist als „hoch-getaktete Rechenmaschine“ erst einmal eine denkbar unwirtliche Maschine für ungetrübten Musikgenuss, weil ein Computer, durchs Arbeitsprinzip bedingt, unweigerlich Hochfrequenz-(HF)-Störungen generiert. Diese gilt es gering zu halten, und dann weder durch die Audioschnittstellen zum DA-Wandler, noch auf sekundären Wegen auf die Audioanlage wirksam werden zu lassen. Sekundäre Wege sind in der Regel vor allem die Netzspannungsversorgung und elektromagnetische Strahlung über die Luft.

Unsere CPU-Einheit ist deshalb schon seitens der Wahl der Hardware auf minimale Störaussendung ausgelegt: klein, stromsparend, niedrige Betriebsspannung. Auch die Leistungsfähigkeit des Prozessors ist so dimensioniert, dass die Anwendungen zwar sicher und flüssig arbeiten, ansonsten hier aber nicht mehr HF erzeugt wird als nötig. Vor Potenz strotzende Rechengiganten sind die falsche Wahl für einen Musik-Computer. Die ganze CPU-Einheit ist dann, zusammen mit eigener Spannungsregelung und DC-Filter, in einem vollständig gekapselten und abgeschirmten Gehäuse im Hauptgehäuse untergebracht. Auch gleich mit in die CPU-Einheit und somit innerhalb der Abschirmung integriert ist die passende Audioschnittstelle, die dann über unser übliches, intern in allen Geräten verwendetes, proprietäres Leitungsformat die digitalen Ausgangsmodule versorgt und zusätzlich außerdem direkt einen Ausgang im „arfi-link“-Format bereitstellt. Im Falle „xta“ wird der interne DA-Wandler auch direkt daran angeschlossen.

Für die Verbindung zu einem externen DA-Wandler entscheidend sind die gleich im Gerät integrierten Audioschnittstellen. Die oft anzutreffenden USB-Verbindungen zu DA-Wandlern sind in Sachen Störungsübertragung fast immer die schlechteste Wahl. Unsere Ausgänge für Kupferleitung, also AES/EBU oder SPDIF, sind per Übertrager mit niedriger kapazitiver Kopplung galvanisch getrennt und dadurch sehr störungsarm. „arfi-link“ überträgt dank Lichtwellenleiter prinzipiell keine HF-Störungen. Perfekte Schnittstellen zu unseren eigenen DA-Wandlern sind AES/EBU auf RJ45-Ethercon oder „arfi-link“.

Seitens Software ist dem Nutzer die volle Flexibilität eines X86/X64-kompatiblen Systems überlassen. Es ist nichts gesperrt und im Rahmen der Leistungsfähigkeit kann alle zu dieser Plattform kompatible Software installiert werden, seitens Linux beispielsweise ein Ubuntu oder eben auch ein vollwertiges Windows10pro.

Von uns gibt es jedoch im Auslieferungszustand zwei Komplettangebote, die beide folgende Voraussetzung erfüllen:

-es ist eine Nutzung ohne Bildschirm, Tastatur und Maus möglich, sogenanntes „Headless“, d.h. Steuerung nur per Tablet o.ä.

-der Nutzer merkt in der Bedienoberfläche während der normalen Nutzung beim Musikhören nicht, dass im Hintergrund ein Computer läuft, sondern die ganze Sache verhält sich wie ein dezidiertes Audiogerät.

Für maximale Flexibilität empfehlen wir die Windows-Variante. Standardmäßig ist dann ein J.River Mediacenter installiert, die unserer Meinung leistungsfähigste, nicht Abo-pflichtige Software für genussvolle Musikwiedergabe. Genauso können aber auch alle anderen gängigen Lösungen installiert werden. Die Musik-Oberfläche erscheint nach dem Start, ohne dass Windows auf dem Steuer-Tablet o.ä. irgendwie in Erscheinung tritt. Allerdings wird man viele zusätzliche Dinge nutzen können, wenn man gelegentlich auch auf dem Windows-Desktop agiert; genauso ist es für administrative Aufgaben einfach auch praktisch. Deshalb sollte man bei Wahl dieser Variante mit den Grundzügen der Bedienung von Windows-Betriebssystemen vertraut sein. Das geht aber dank „Remote-Desktop“ stets auch per WLAN vom Tablet aus.

Für sehr übersichtliche und einfachste Handhabung ohne Computer-Kenntnisse eignet sich die Variante auf Basis von „Volumio“. „Volumio“ ist ein auf Linux basierter audiophiler Musik-Player mit integriertem Betriebssystem. Der Nutzer sieht nur eine spezielle Nutzeroberfläche mit all den gebotenen Möglichkeiten, vom Musikhören aus der eigenen Bibliothek bis zu den zeitgemäßen Musik-Streaming-Diensten. „Volumio“ wird programmtechnisch dabei von einer riesig großen Community weltweit gepflegt und ist somit ähnlich zukunftssicher und rasch bei Neuerungen wie das große Angebot an verschiedener Software für Windows.

Die von Ihnen erworbene Hardware erhält bei beiden Varianten somit langfristig ihren Wert, ganz unabhängig von der Softwarepflege nur eines Herstellers. Der modulare Aufbau intern ermöglicht außerdem zukünftige Upgrades.

Das Basisgerät umfasst:
-Elektrisch hervorragend geschirmtes Gehäuse durch rundum ineinander verzahnte und leitende Kantenübergänge
-4mm Aluminium-Frontplatte, eloxiert oder mit robuster Pulverlackbeschichtung
-im Gehäuse nochmal vollständig gekapseltes und geschirmtes Netzteil ohne magnetisches Streufeld und mit üppiger Filterung auf AC- und auf DC-Seite.

-im Gehäuse nochmal vollständig gekapselte und geschirmte CPU-Einheit mit DC-Versorgung und Filterung.
-Mainboard mit Hauptspannungsversorgungskreisen für die Digitalschnittstellen, den integrierten DA-Wandler und die Analogelektronik.

-zwei USB-Anschlüsse hinten (einer standardmäßig für WLAN) und einer vorne.

-ein RJ45-Ethernet-Anschluss (Gigabit)

-Anschluss für Monitor bzw. Flachbildfernseher.

-seitens Software ein quasi schlüsselfertig funktionierendes System auf der gewählten Software-Basis Windows/J.River oder Volumio; andere vorinstallierte Software auf Anfrage möglich.

 

Audioschnittstelle:

-ein Digitalausgangsmodul in wählbarem Format, dazu „arfi-link“-Schnittstelle.

-analoge Ausgänge in XLR und Cinch, Ausgangspegel schaltbar in zwei Stufen.

Dieser Artikel wird kundenspezifisch angefertigt. 

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